Kategorie: Allgemein

  • Handyverbot an Schulen – Mehrheit der Lehrkräfte dafür

    Handyverbot an Schulen – Mehrheit der Lehrkräfte dafür

    Laut einer aktuellen Umfrage sprechen sich 74 % der Lehrkräfte gegen Handys in der Schule
    aus. In mehreren europäischen Ländern wie Schweden, Dänemark und Italien wurden
    bereits Einschränkungen oder Verbote eingeführt, um Ablenkung und negative
    Auswirkungen auf die Konzentration zu reduzieren. Auch in Deutschland wird die Debatte
    geführt. Während Befürworter den Schutz der Schüler vor Cybermobbing und Ablenkung
    betonen, sehen Kritiker die Notwendigkeit, digitale Kompetenzen zu fördern. Die Diskussion
    zeigt den wachsenden Wunsch nach einer Balance zwischen digitaler Bildung und sinnvoller
    Mediennutzung.

  • Viele Kinder in Brennpunkt-Kindergärten nicht schulreif – Herausforderungen beim Schuleintritt

    Viele Kinder in Brennpunkt-Kindergärten nicht schulreif – Herausforderungen beim Schuleintritt

    Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass viele Kinder in Wiener Brennpunkt-Kindergärten beim
    Schuleintritt nicht die nötige Schulreife mitbringen. Vor allem sprachliche Defizite und
    mangelnde soziale Kompetenzen erschweren den Start in die Volksschule. Lehrkräfte
    berichten, dass diese Kinder mehr Unterstützung im Unterricht benötigen und oft
    Schwierigkeiten haben, dem Lehrplan zu folgen. Der Schuleintritt wird dadurch für viele zu
    einer großen Herausforderung. Experten fordern gezielte Fördermaßnahmen bereits im
    Kindergarten, um die frühkindliche Bildung zu stärken und Chancengleichheit zu verbessern.
    Ein besserer Übergang von der Elementarpädagogik in die Schule könnte langfristig die
    Bildungserfolge dieser Kinder sichern.

  • Kritik an „Alles ist in Ordnung“-Haltung der Stadtregierung.

    Kritik an „Alles ist in Ordnung“-Haltung der Stadtregierung.

    Trotz der Bemühungen, mit 137 neuen Klassenräumen in Wien die steigenden Schülerzahlen zu bewältigen, bleibt die Situation im Pflichtschulbereich angespannt. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist in den letzten zwei Jahren um 10 % gestiegen, was unter anderem auf Geflüchtete aus der Ukraine zurückzuführen ist. Obwohl 1.600 neue Lehrkräfte, darunter viele Quereinsteiger, eingestellt wurden, herrscht nach wie vor ein erheblicher Fachkräftemangel. Die Opposition kritisiert scharf, dass die Maßnahmen nicht ausreichen: Viele Schulen haben weiterhin keinen Zugang zu Schulsozialarbeitern, und drängende Probleme wie unzureichende Deutschkenntnisse, Gewalt an Schulen und mangelnde Integrationsmaßnahmen bleiben ungelöst.

    Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr bemühte sich um Optimismus und versprach, dass jede Klasse zum Schulstart mit einer Lehrkraft besetzt sei. Dennoch bleibt der Lehrermangel ein kritisches Thema, da die hohe Fluktuation und die zunehmenden Pensionierungen den Druck auf das Bildungssystem erhöhen. Zudem werfen die steigenden Schülerzahlen Fragen nach der langfristigen Kapazität der Wiener Schulen auf.

    Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass viele der neu eingestellten Lehrer Quereinsteiger sind, was Fragen zur Qualität der Ausbildung und zur Stabilität des Lehrkörpers aufwirft. Die Opposition, insbesondere die Wiener ÖVP und FPÖ, kritisierte Wiederkehrs Darstellungen scharf. Sie warfen ihm vor, die Situation zu verharmlosen und auf drängende Probleme wie die fehlende Schulsozialarbeit und den allgemeinen Niveauverfall an Wiener Schulen nicht ausreichend einzugehen.

    Die Grünen forderten zudem umfassendere Reformen, um die strukturellen Probleme im Wiener Bildungssystem zu beheben. Trotz des Ausbaus der Ganztagsschulangebote um zehn Standorte sehen viele in der Opposition diese Maßnahmen als zu gering an, um den steigenden Bedarf und die tiefgreifenden Probleme im Schulsystem zu bewältigen.


  • Entlastungspaket umgesetzt!

    Entlastungspaket umgesetzt!

    In der Nationalratssitzung, am 18. September, wurden endlich, nach jahrelangen Forderungen des ÖAAB APS und der FCG Team Thomas Krebs, große Teile des Entlastungspakets umgesetzt:

    Die Dienstrechtsnovelle für Schulen bringt verschiedene Maßnahmen zur Entlastung und Unterstützung des Schulbetriebs. Dazu gehört eine administrative Entlastung der Pflichtschulen, die durch verwaltungsmäßige Unterstützung im Umfang von 0,5 Stunden pro Klasse ermöglicht wird. Zudem wird die Möglichkeit zur integrativen Berufsausbildung (IBA) verlängert und Maßnahmen zur Qualitätssicherung an Berufsschulen ergriffen. Neue Quereinstiegsvarianten für die Sonderpädagogik, Musik in der Primarstufe sowie für Religion werden geschaffen.

    Vordienstzeiten an Pädagogischen Hochschulen, die aus einem unmittelbar vorangegangenen Landesdienstverhältnis stammen, müssen verpflichtend angerechnet werden. Der Berechnungsschlüssel für die Ressourcenvergabe an Kleinstschulclustern und Bundesschulclustern wird verbessert. Auch der organisatorische Aufwand bei Deutschförderklassen kann nun vergütet werden.

    Studierende im berufsbegleitenden Masterstudium erhalten Schutzbestimmungen, und für neue Lehrkräfte wird eine Sicherheiterklärung im Dienstrecht verankert. Studierende mit mehr als 120 ECTS müssen auf die zweite Induktionswoche verzichten. Zudem werden Regelungen für Vordienstzeiten zwischen Landes- und Bundesdienst harmonisiert und Flexibilität bei Schulleitungsvertretungen erhöht. Es gibt auch Verbesserungen bei der Anrechnung von Dienstzulagen für Administratoren und Fachvorstände an humanberuflichen Schulen.

  • Jobticket

    Die Wiener ÖVP, die die Ausweitung des Gratistickets auf Pflichtschullehrer gefordert hatte, verbuchte die Ankündigung als Erfolg. VP-Bildungssprecher Harald Zierfuß betonte, dass die Ungleichbehandlung der Lehrer abgeschafft werde. Aufgrund des Drucks durch die fcg Wiener LehrerInnen Team Thomas Krebs, den Zentralausschuss, die Gewerkschaft, die Wiener ÖVP und mediale Auftritte von Thomas Krebs verkündete Bürgermeister Ludwig am 29. April, dass Wiener Landeslehrer ab dem nächsten Schuljahr eine kostenlose Jahreskarte erhalten. Schüler und begleitende Eltern dürfen bei Lehrausgängen ebenfalls gratis die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien nutzen. Diese Umsetzung, die nur für Pflichtschullehrer gilt, wird als Erfolg der ÖVP und Harald Zierfuß gewertet. Die Details werden durch eine Arbeitsgruppe des Bildungsstadtrats geklärt.