Kategorie: Allgemein

  • Wien schickt Schulkinder in Container

    Wien schickt Schulkinder in Container

    Es ist äußerst bedauerlich und inakzeptabel, dass Schulkinder in Wien aufgrund einer verspäteten Reaktion seitens der Landesregierung in Containern unterrichtet werden sollen. Die Tatsache, dass das Bildungssystem nicht rechtzeitig auf die steigenden Schülerzahlen reagiert hat, stellt eine ernsthafte Vernachlässigung der Verantwortung gegenüber den Kindern und ihren Bildungschancen dar.

    Darüber hinaus sendet die Entscheidung, Schulkinder in Containern zu unterrichten, eine alarmierende Botschaft über die Prioritäten im Bildungssystem. Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht und eine Investition in die Zukunft einer Gesellschaft. Wenn jedoch die physische Umgebung, in der Kinder lernen sollen, vernachlässigt wird, deutet dies darauf hin, dass die Bildung nicht den Stellenwert erhält, den sie verdienen sollte.

    Es ist wichtig, dass die Verantwortlichen in Wien und darüber hinaus erkennen, dass Bildung nicht an den Wänden von Containern enden sollte. Sie müssen sich verpflichten, langfristige Lösungen zu finden, um sicherzustellen, dass alle Kinder Zugang zu angemessenen Bildungseinrichtungen haben, die ihren Bedürfnissen gerecht werden. Dazu gehört eine frühzeitige Planung und Investition in die Infrastruktur, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden.

    Die Kinder verdienen bessere Bedingungen für ihre Bildung. Es ist daher unerlässlich, dass die Stadt Wien und andere Bildungseinrichtungen dringend Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler in angemessenen und inspirierenden Umgebungen lernen können, die ihre persönliche und akademische Entwicklung fördern.

    Dazu der Vorsitzender des Zentralausschusses APS Wien in einer Presseaussendung: „Wir als StandesvertreterInnen der fcg – wiener lehrerinen/Team Thomas Krebs sind eine starke Stimme für die betroffenen Schulen und werden uns dafür einsetzen, dass nicht einzelnen Schulstandorten aufgrund der Konzeptlosigkeit qualitätsvoller Unterricht unmöglich gemacht wird“.

    Mobile Klassen für Wien

    „Schulausbau wurde verschlafen“ – Kritik im Gemeiderat

    Die jüngste Debatte im Gemeinderat über die Containerklassen hat die anhaltende Unzufriedenheit und den Ärger der Bürgerinnen und Bürger deutlich gemacht. Insbesondere der Bildungsstadtrat und Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr wurde mit kritischen Fragen konfrontiert. Diese Proteste wurden nicht nur von der Opposition, sondern auch von Elternvertretern an Schulen wie der MS Kagran und der GTVS Rittingergasse in der Donaustadt und Floridsdorf unterstützt.

    Die mangelnde Transparenz und Kommunikation seitens der Stadtregierung wurde von verschiedenen Seiten bemängelt. Die Einladung von Harald Zierfuß (ÖVP) an Eltern, Lehrpersonen und Anrainer zur Gemeinderatssitzung zeigt, dass das Anliegen der Betroffenen auch politisch stark vertreten wird. Die Elternvertreter der MS Kagran und der GTVS Rittingergasse nutzten diese Gelegenheit, um ihre Forderungen nach einem persönlichen Gespräch und einer Kommunikation auf Augenhöhe zu bekräftigen. Besonders besorgniserregend war die Behauptung, dass Schuldirektoren für die Proteste auf dem Schulgelände verantwortlich gemacht wurden, was von den Elternvereinsvertretern entschieden zurückgewiesen wurde.

    Allerdings muss festgehalten werden, dass die aktuelle Handhabung der Containerklassenfrage deutliche Mängel aufweist. Es bedarf dringend einer umfassenderen und transparenteren Vorgehensweise seitens der Stadtverwaltung, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückzugewinnen und die Anliegen der betroffenen Gemeinschaft angemessen zu berücksichtigen.


  • Lehrermangel in Wien

    Lehrermangel in Wien

    Lehrermangel in Wiens Pflichtschulen: Ein Bildungsnotstand mit weitreichenden Folgen

    In den letzten Jahren hat sich der Lehrermangel zu einem akuten Problem an Wiener Pflichtschulen entwickelt. Diese ungelöste Krise bedroht nicht nur die Qualität der Bildung, sondern auch die Zukunftschancen unserer Kinder und das Bildungssystem als Ganzes.

    Ein Bildungssystem am Rande des Zusammenbruchs:

    Der Lehrermangel in Wiener Pflichtschulen hat ein Niveau erreicht, das die Funktionsfähigkeit des Bildungssystems bedroht. In vielen Schulen stehen Klassen ohne festen Lehrer da, während andere Lehrkräfte überlastet sind und mit überfüllten Klassen kämpfen. Dies führt zu einer unzureichenden Betreuung der Schülerinnen und Schüler, einem Mangel an individueller Aufmerksamkeit und einem Rückgang der Bildungsqualität.

    Die Folgen für die Schüler:

    Die Auswirkungen des Lehrermangels auf die Schülerinnen und Schüler sind verheerend. Sie leiden unter einem Mangel an Kontinuität im Unterricht, unzureichender Betreuung und einem stagnierenden Lernfortschritt. Dies führt zu Frustration, Desinteresse und einem geringeren Bildungsniveau, das sich langfristig auf ihre Zukunftschancen und ihre persönliche Entwicklung auswirkt.

    Die Belastung der Lehrkräfte:

    Die Lehrkräfte in Wiens Pflichtschulen tragen eine immense Last auf ihren Schultern. Sie sind mit großen Klassen und unterschiedlichen Lernbedürfnissen konfrontiert, während sie gleichzeitig mit begrenzten Ressourcen und unzureichender Unterstützung arbeiten müssen. Diese Arbeitsbedingungen führen zu einem Burnout-Risiko, einer hohen Fluktuation und einer Abnahme der Motivation bei den Lehrkräften.

    Die strukturellen Probleme:

    Der Lehrermangel ist nicht nur ein vorübergehendes Phänomen, sondern ein Symptom struktureller Probleme im Bildungssystem. Eine mangelnde Attraktivität des Lehrerberufs, unzureichende Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie eine unzureichende Personalplanung sind nur einige der Ursachen, die zu diesem alarmierenden Zustand geführt haben.

    Die Zukunft der Bildung steht auf dem Spiel:

    Der Lehrermangel in Wiens Pflichtschulen ist kein isoliertes Problem, sondern ein Indikator für die Herausforderungen, denen unser Bildungssystem gegenübersteht. Wenn wir nicht schnell handeln, riskieren wir nicht nur die Bildung unserer Kinder, sondern auch die Zukunft unseres Landes. Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen Maßnahmen ergreifen, um den Lehrermangel anzugehen, die Attraktivität des Lehrerberufs zu steigern und die Qualität der Bildung zu sichern. Sonst droht ein Bildungsnotstand, dessen Folgen unsere Gesellschaft noch lange spüren wird.

  • Landesfachgruppentagung 2023

    Landesfachgruppentagung 2023

    Im Rahmen einer Fortbildung in Verbindung mit der Landesfachgruppentagung Pflichtschule des ÖAAB (Österreichischer Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund) haben sich Lehrerinnen und Lehrer zusammengefunden, um über aktuelle Themen und Herausforderungen in der Pflichtschule zu diskutieren. Außerdem fand in diesem Rahmen die Wahl des Vorsitzes und der Leitung statt. Dipl. Päd. Stephan Maresch BEd. wurde mit überwältigender Mehrheit als Vorsitzender weiter bestätigt.

    Die Veranstaltung bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen sowie Platz für Diskussionen und Networking.

    Gastredner waren Landesobmann des ÖAAB Wien und Vorstandsmitglied der GÖD, Hannes Taborsky und der Landesobmann der JVP und Wiener Bildungssprecher Harald Zierfuß, welche unter anderem folgende Kritikpunkte äußerten:

    • Qualitätsmängel in der Lehrerausbildung und -weiterbildung
    • Überlastung von Lehrerinnen und Lehrern durch zu wenig Unterstützung der Bildungsdirektion Wien
    • Mangelnde Einbeziehung der Interessen von Lehren und Eltern in die Wahl der Schulform
    • Ungerechte Verteilung von Ressourcen
    • Mängel im Umgang mit Diversität und Inklusion

    Es war eine erfolgreiche Veranstaltung, die dazu beigetragen hat, die Diskussion über wichtige Themen im Bildungsbereich voranzutreiben und die Interessen der Pflichtschullehrerinnen und -lehrer in Wien zu vertreten und die großen Herausforderungen in Wien zu besprechen.

  • Frohe Weihnachten!

    Frohe Weihnachten!

    Sehr geehrte Frau Direktorin, sehr geehrter Herr Direktor!

    Liebe Kollegin, lieber Kollege!

    Die Landesfachgruppe der Pflichtschullehrer im ÖAAB Wien wünscht frohe Weihnachten! Ein gesegnetes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Das vergangene Jahr hat uns deutlich vor Augen geführt wie fragil und diffizil die politische Arbeit und deren Auswirkungen aktuell sind. Die Coronakrise hat sich mittlerweile in alle Bereiche unseres Lebens geschlichen. Gesundheit und ein sicherer Arbeitsplatz sind für uns vor geraumer Zeit noch selbstverständlich gewesen. Mehr denn je sind nun Stabilität und Zuverlässigkeit im öffentlichen Dienst gefragt. Ihr/dein Beitrag ist ein wesentlicher Teil dieser Qualitäten. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Besonders für das Engagement in unserer gemeinsamen politischen Arbeit sind wir sehr dankbar und dürfen stolz feststellen, wie wichtig diese Arbeit besonders heuer war.
    Auch dafür ein herzliches Danke!

    Gemeinsam an einem Strang zu ziehen eint nicht nur unsere Berufsgruppe, sondern verdeutlicht die Wichtigkeit der Inhalte unserer Forderungen. Gemeinsam mit der Fraktion der christlichen Gewerkschafter in der GÖD werden wir unsere Aufgaben weiterführen und nicht müde, die Anliegen und Sorgen der Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer vor der Regierung und den Sozialpartnern zu vertreten.

    Nun ist Weihnachten und die Zeit der Stille. Diese Zeit soll Ihnen/dir besonders zur Erholung von den vergangenen Strapazen dienen! Wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein gesegnetes Fest und glückliche Stunden im Kreis der Familie. Die besten Wünsche für 2022 begleiten unsere Zeilen mit einem Augenzwinkern der Vorfreude auf kommende Aufgaben und Veranstaltungen im neuen Jahr!

    Zuletzt wollen wir noch einen guten Rutsch 2022 und viel Glück sowie Gesundheit wünschen!

    Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!

    Ihr/euer
    Stephan Maresch & Stefan Hanke

  • Schöne Ferien!

    Schöne Ferien!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    der Vorstand der Landesfachgruppe Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer im ÖAAB Wien wünscht Ihnen schöne Ferien und gute Erholung! Nach einem zehrenden und überaus abwechslungsreichen Schuljahr danken wir für Ihre Arbeit und die damit verbundene Mühe!

    Wir blicken trotzdem frohen Mutes in die Zukunft und freuen uns auf ein neues Schuljahr 2021/22!

    Bis bald, alles Gute und die besten Grüße wünscht

    Dipl. Päd. Stephan Maresch, BEd
    Obmann LFG APS